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Bilder im seelischen Prozeß, ihr Verstehen und ihre Wirkung

Die Wirkung der Psychotherapie mit bildnerischen Medien anhand eines Fallbeispiels
  • Gertraud Schottenloher
Conference paper

Zusammenfassung

Jeder Mensch wird im Laufe seines Lebens mit vielen schwierigen Situationen und Krisen, mit harten Nüssen, konfrontiert. Ihm wurde aber auch die Fähigkeit in die Wiege gelegt, diese Nüsse zu knacken. Diese Fähigkeit wird oft als innere Führung empfunden. Häufig sind die Nüsse jedoch so hart, daß man den Kontakt zu dieser inneren Führung verliert. Gefühle von Oberflächlichkeit und Leere oder Angst und Verzweiflung begleiten diesen Verlust. Es stellt sich die Frage: Wie ist dieser Kontakt wiederzufinden? Das Wissen um die eigene Entwicklung, das eigene Wesen, die Werdegestalt, wie man sagen könnte, scheint wie ein Samenkorn im Unbewußten zu liegen, das Wasser braucht, um sich zu entfalten. Eine Quelle, mit der es sich erschließt, ist das, was ich das kreative Potential oder das kreative System nennen mochte. Man könnte auch sagen, die Vernunft des Herzens — oder das Wissen der Sinne, der »Sinn der Sinne«.

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Literatur

  1. Klee P (1990) Das bildnerische Denken. Schwabe, BaselGoogle Scholar
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  3. Schottenloher G (1989) Das therapeutische Potential spontanen bildnerischen Gestaltens unter besonderer Berücksichtigung körpertherapeutischer Methoden. Hartung & Gorre, KonstanzGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • Gertraud Schottenloher

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