Hirnelektrische Grundlagen der Hypnose

  • Wolfgang Larbig
  • Wolfgang Miltner

Zusammenfassung

James Braid war vermutlich der erste Hypnoseforscher, der 1843 mit dem griechischen Wort ‚hypnos‘— dies bedeutet Schlaf—das Phänomen des Trancezustandes als Hypnose definierte. Mit dieser Begriffsbildung postulierte Braid interne Ursachen für die Hypnose, im Gegensatz zu Mesmer, der mit seiner mystischen Theorie des animalischen Magnetismus externe, spekulative magnetische Kräfte für die Hypnose annahm. Mit diesem neu geschaffenen Begriff der Hypnose als einer Form des Schlafes verdeutlichte Braid, daß dieses Phänomen zwar eine peripher-physiologische, beobachtbare Verhaltensreaktion, im wesentlichen jedoch eine zentralnervös gesteuerte Bewußtseinsänderung darstellt. Braid regte mit seinen Spekulationen zur Hypnose somit wissenschaftliche Fragen und die Suche nach physiologischen Ursachen sowie charakteristischen Begleitreaktionen dieses Zustandes an.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Larbig
  • Wolfgang Miltner

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