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Kostbarkeiten aus dem Deutschen Apotheken-Museum Heidelberg

  • Wolfgang-Hagen Hein
  • Wolf-Dieter Müller-Jahncke
Chapter
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Zusammenfassung

Glasierte, öl- und wasserundurchlässige Töpferware war seit dem 11. Jahrhundert in Persien beheimatet. Auch dieser Topf aus silicium-haltiger Erde mit türkiser Glasur und schwarzer Bemalung stammt aus Persien, wobei man annehmen kann, daß er zu Ende des 13. oder zu Beginn des 14. Jahrhunderts in Suitanabad hergestellt wurde. Der reichhaltige Dekor zeigt unter dem Hals wechselnde Linien, die ein Zick-Zack formen. Die zweite Reihe wird durch Knöpfe im Blumenstil gebildet, die mit gekreuzten Formen abwechseln; die dritte Reihe zeigt als Stilelemente sogenannte „nashki“. Die mittlere Reihe wird geziert von Blättern und Ranken, wohingegen die abschließende fünfte Reihe vertikale Doppelstriche aufweist. Es kann heute als sicher gelten, daß Gefäße dieser Art in Persien vor allem als Apothekenaufbewahrungsgefäße verwendet wurden.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • Wolfgang-Hagen Hein
    • 1
  • Wolf-Dieter Müller-Jahncke
    • 2
  1. 1.Bad SodenDeutschland
  2. 2.Deutsches Apotheken-Museum GeschäftsstelleHeidelbergDeutschland

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