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Bisherige Modelle und Befunde zum Umgang mit dynamischen Systemen

  • Joachim Funke
Part of the Lehr- und Forschungstexte Psychologie book series (LEHRTEXTE, volume 43)

Zusammenfassung

Die Untersuchung des Umgangs von Menschen mit dynamischen Systemen begann keineswegs erst mit den Arbeiten von DÖRNER. Bereits in den 50er Jahren wurde etwa von RAY (1955) der Begriff „complex problem solving“ verwendet. Bereits damals interessierten die Modellvorstellungen, die etwa bei Fehlersuchprozessen handlungsleitend waren. Doch die Untersuchungen waren eher unsystematisch angelegte Beobachtungen oder aber auf wenig komplexe, in der Regel nicht dynamische Systeme bezogen. Dynamische Systeme wurden im Bereich der Tracking-Forschung eingesetzt (vgl. POULTON, 1973): Neben Untersuchungen zu Verfolgungsreaktionen auf einzelne Sprünge im zu verfolgenden Signal wurden derartige Reaktionen analysiert bei deterministischen wie nicht-deterministischen Mehrfachsprüngen, bei rampenförmigen Verläufen, wo nach einer Phase mit konstantem Signal eine zweite Phase mit linearem Anstieg folgt, oder auch bei sinusförmigen Verläufen regulärer wie nicht-regulärer Art. Das Steuern von Kraftfahrzeugen wie von Flugzeugen wurde allerdings nicht aus einer kognitionspsychologischen Sicht heraus untersucht, sondern aus der Sicht der Motorik: „Tracking is concerned with the execution of accurate movements at the correct time” (POULTON), 1973, p. 3).

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1992

Authors and Affiliations

  • Joachim Funke
    • 1
  1. 1.Psychologisches InstitutUniversität BonnBonn 1Deutschland

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