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Studienplanempfehlungen für Diplom-Studiengänge und Schwerpunktfächer Wirtschaftsinformatik

  • Karl Kurbel
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Zusammenfassung

Heute wird praktisch an jeder wissenschaftlichen Hochschule, an der die Betriebswirtschaftslehre oder eine andere wirtschaftswissenschaftliche Disziplin verankert ist, das Fach Wirtschaftsinformatik (WI) in der einen oder anderen Form angeboten. Die folgenden Ausprägungen trifft man an:
  1. a)

    WI alsWahlpflicht-, Schwerpunkt-, Vertiefungsfach o.a. im Rahmen eines wirtschaftswissenschaftlichen Studiums (meist Betriebswirtschaftslehre). Oft wird das Fach als eine “Spezielle Betriebswirtschaftslehre” im Hauptstudium angeboten. Im Grundstudium liegen dann vorwiegend Einführungsveranstaltungen, die verpflichtenden Charakter haben und je nach Universität einen Umfang von 2 — 8 Semesterwochenstunden (SWS) aufweisen. Teilweise werden sie als Propädeutikum, teilweise als Vordiplomfach geprüft.

     
  2. b)

    WI alseigenständiger Diplom-Studiengang mit dem Abschluß “Diplom-Wirtschaf tsinformatiker(in)”.

     
  3. c)

    WI als Nebenfach für andere Studiengänge (z. B. Informatik, Mathematik). Diese Form wird meist in Verbindung mit Fall (a) angeboten.

     
  4. d)

    WI als Studienschwerpunkt, ähnlich wie (a), aber seltener und mit deutlich höherem Stundenanteil. Teilweise erhält dann der Diplom-Titel noch einen Zusatz (z. B. “Diplom-Kaufmann mit Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik”).

     
  5. e)

    WI als Studienschwerpunkt in einem Informatik-Studiengang. Diese Umkehrung des Falls (d) ist in jüngster Zeit vereinzelt anzutreffen.

     

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Quellenangaben

  1. [1]
    Vgl. Mertens, P. (Berichterstatter): Anforderungsprofil für die Hochschulausbildung im Bereich der betrieblichen Datenverarbeitung (Betriebsinformatik). Informatik-Spektrum 7 (1984) 4, S. 256–258.Google Scholar
  2. [2]
    Ebenfalls veröffentlicht in Informatik-Spektrum 12 (1989) 4, S. 225–228, sowie in Wirtschaftsinformatik 32 (1990) 5, S. 472–475.Google Scholar
  3. [3]
    Eine Vertiefung in diesem Punkt wird insbesondere empfohlen, wenn das Fach Verwaltungsinformatik an der jeweiligen Universität vertreten ist. Richtlinien für die Verwaltungsinformatik bleiben von diesem Anforderungsprofil unberührt.Google Scholar
  4. [4]
    Vgl. auch Wirtschaftsinformatik 33 (1991) 5, S. 458–462.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1992

Authors and Affiliations

  • Karl Kurbel
    • 1
  1. 1.Universität MünsterDeutschland

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