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Ist ja alles so schön bunt hier — Schizophrenie als Fernsehthema!

  • I. Götz

Zusammenfassung

„Ist ja alles so schön bunt hier“, singt Nina Hagen in ihrem Song über das Fernsehprogramm und fährt „ganz tierisch darauf ab“, wie man neudeutsch sagen könnte. Und warum auch nicht. Bunt, also unterhaltsam und facettenreich soll das Programm ja auch sein, das täglich aus der geliebten Glotze über uns kommt. Aber Informationen braucht der Mensch eben auch, oder nicht? Die Programmverantwortlichen und die -macher scheinen da zunehmend anderer Meinung zu sein. Gerade die Privatsender glauben offensichtlich, das Publikum vor allem durch seichte Dauerberieselung bei der Stange halten zu können. Und viele Redakteure der öffentlich-rechtlichen Anstalten eilen diesem Trend beflissen und vom Konkurrenzdruck gebeutelt hastig hinterher. Harte Informationen, so hört man allerorten, dürften nicht zu dicht gestreut sein — das sagen die Kommunikationstheoretiker schließlich auch -, und eine nette Verpackung erhöhe die Einschaltquoten allemal. In diesem Klima nun faßten wir in der Wissenschaftsredaktion des Senders Freies Berlin den Entschluß, ausgerechnet die letzte Sendung unserer Reihe ARD-Ratgeber Gesundheit dem Thema Schizophrenie zu widmen, — einem Thema also, das eher schwergewichtig und nicht gerade populär zu nennen ist.1

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • I. Götz

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