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Beiträge von Photogrammetrie und Fernerkundung für Geo-Informationssysteme

  • H.-P. Bähr

Zusammenfassung

Anders als die meisten geowissenschaftlichen Fachbereiche nutzen Photogrammetrie und Fernerkundung Geo-Informationssysteme nicht als Handwerkszeug für ihre eigenen Aufgaben. Sie liefern umgekehrt Bausteine für ein GIS. Das wird deutlich bei der Diskussion folgender These:

G I S = Fortsetzung der Kartographie mit anderen Mitteln

Dies soll keine weitere Definition eines GIS sein, doch ist die Aussage hilfreich zur Analyse der Funktion eines GIS aus der Sicht des Vermessungswesens. In jedem Falle handelt es sich um raumbezogene Systeme, es geht um systematische Zusammenstellung von Informationen über die Erdoberfläche; diese Informationen müssen nach bestimmten Regeln erhoben werden, z. B. „geocodiert“ sein. Wichtig sind jeweils Zuverlässigkeit und Genauigkeit, und schließlich muß für Aktualisierung der Daten gesorgt werden, wenn ein solches System langfristig brauchbar sein soll. Solange keine Digitalrechner auf dem Markt waren, gab es keine Alternative zum analogen GIS, d. h. zur konventionellen thematischen und topographischen Karte.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1992

Authors and Affiliations

  • H.-P. Bähr
    • 1
  1. 1.Institut für Photogrammetrie und FernerkundungUniversität KarlsruheDeutschland

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