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Marmor

  • Rosemarie Klemm
  • Dietrich D. Klemm
Chapter
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Zusammenfassung

Wenige hundert Meter östlich von Bir el-Barramiya führt eine unbefestigte Lastwagentrasse etwa 30 km nach Nordnordost zu den modernen Marmorsteinbrüchen vom Gebel el-Rokham. Der Steinbruch wird in einem U-förmigen Tagebau mit eingetiefter Pinge sehr primitiv betrieben, und es verwundert, wie man bei dieser, durch Schwarzpulversprengungen unterstützten Abbauweise, überhaupt zu größeren Werkblöcken kommt. Der Marmor ist in seiner reineren Form grauweiß und zuckerkörnig auskristallisiert. Er führt jedoch massenhaft Schlieren von meist stark zersetzten Kalksilikathornfelsen, um die herum der Marmor auch häufig grau bis graubeige und gelblich erscheint. Diese Partien eignen sich nicht zum Abbau, doch selbst in den besten Abbauqualitäten finden sich immer wieder etwa 0,5 mm starke Gangdurchtrümmerungen, die im weißen Marmor hellgrau erscheinen. Diese hellgrauen Gängchen werden in der angeschnitten bzw. anpolierten Oberfläche besonders deutlich.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • Rosemarie Klemm
    • 1
  • Dietrich D. Klemm
    • 2
  1. 1.Institut für ÄgyptologieLudwig-Maximilians-UniversitätMünchen 2Deutschland
  2. 2.Institut für Allgemeine und Angewandte GeologieLudwig-Maximilians-UniversitätMünchen 2Deutschland

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