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Technik und Humanismus

  • Heinz Zemanek
Part of the Edition SEL-Stiftung book series (SEL STIFTUNG)

Zusammenfassung

Die letzte Vorlesung schließt die philosophische Klammer mit Gedanken zur Wiederver-menschlichung der Technik, die vom Computer — natürlich nur mit unserer Absicht und Entschlossenheit — nicht nur gefördert werden könnte, sondern die vom Computer gefordert wird, nicht in Manifesten, sondern aus der transgalileischen Natur der Informationstechnik heraus, nicht bloß aus idealistischer Überlegung, sondern sogar aus finanzieller Rücksicht. Das stellt eine echte Hoffnung der Informationstechnik dar, die kein Informationsschlaraffenland bringen kann, ja nicht einmal das Informationsbedürfnis vollständig zu stillen vermag. Denn je mehr Information der Mensch bekommt, umso mehr braucht er zusätzlich. Der Mensch ist zur Unterinformiertheit verurteilt. Betrachtet und benützt er aber die Technik auf menschliche Weise, dann kann sie weder zum Selbstzweck werden noch den Menschen überwältigen. Für die Wiedervermenschlichung der Technik kann der Computer zu einer großen Hilfe werden, nicht von selbst, aber wenn er richtig begriffen und eingesetzt wird.

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Literatur

  1. [1]
    H. Zemanek: Wird der Computer die Technik vermenschlichen? Ein Beitrag zum 100. Geburtstag des Österreichischen Verbands für Elektrotechnik. Elektrotechnik und Maschinenbau 100 (1983) 11, 448–458Google Scholar
  2. [2]
    H. Zemanek: Der unterinformierte Mensch. In: Kardinal König zum 80. Geburtstag (A. Fenzl, Hrsg.) Herold Verlag, Wien 1985, 198–206Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1992

Authors and Affiliations

  • Heinz Zemanek
    • 1
  1. 1.WienAustria

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