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Arbeitsunfähigkeit und Beschäftigungsrisiko. Drei Betriebe der Region „Küstenstadt“ im Vergleich

  • J. Behrens
  • A. Dreyer-Tümmel
  • S. Pfaff

Zusammenfassung

„Krankschreibung“, d. h. die ärztliche Versehreibung von Arbeitsruhe, ist eine therapeutische Maßnahme. Sie soll Arbeitsfähigkeit wiederherstellen. Insofern ist sie eine Bewältigungs- oder „Coping“-Strategie (vgl. Antonovsky, 1979; House, 1981). Die ärztliche Bescheinigung von Arbeitsunfähigkeit ist gleichzeitig eine sozialadministrative Maßnahme. Personalpolitische Entscheidungen knüpfen an sie an2. Eine Evaluation der therapeutischen Verordnung von Arbeitsruhe kommt ohne eine Evaluation der Folgen, die die Krankschreibung für den weiteren Berufsverlauf hat, nicht aus. Konkret: Führen Krankschreibungen zur Beendigung eines Arbeitsverhältnisses? Sind sie Auslöser für eine Statuspassage — in einen anderen Betrieb, in eine Rehabilitationsmaßnahme, in den Zustand der Arbeitslosigkeit, in die Frührente?

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1992

Authors and Affiliations

  • J. Behrens
    • 1
  • A. Dreyer-Tümmel
    • 1
  • S. Pfaff
    • 1
  1. 1.Sonderforschungsbereich 186Universität BremenDeutschland

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