Zur Evaluation eines Modellvorhabens mit Gesundheitszirkeln zur gesundheitsgerechten Arbeitsgestaltung

  • W. Slesina
  • F. R. Beuels
  • I. Lorenz

Zusammenfassung

Die Gesundheitszirkel sind ein Verfahren zur Ausfüllung des Arbeitssicherheitsgeset-zes (§ 3.1.3.C) mit dem Ziel der Verhütung arbeitsbedingter chronischer Erkrankungen. Sie zielen darüber hinaus auf die Erweiterung des betrieblichen Arbeitsschutzes in Richtung Gesundheitsförderung allgemein. Dem Verfahren liegt die Konzeption zugrunde, den von Experten getragenen betrieblichen Arbeitsschutz durch die Einbeziehung der Beschäftigten und ihres Erfahrungswissens zu ergänzen. Es wurden Projektgruppen gebildet — wir sprechen von „Gesundheitszirkeln“ -, in denen Beschäftigte, Arbeitsschutzexperten, Vorgesetzte und Betriebsrat zusammenwirken. Die Gesundheitszirkel sollen ein Forum bilden, wo das Wissen aller Teilnehmer über Arbeitsbelastungen, ihre gesundheitlichen Wirkungen sowie Verbesserungsmöglichkeiten zusammengeführt wird (s. im einzelnen Slesina, 1987; Siesina, von Ferber, 1989).

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Slesina, W. (1987): Gesundheitszirkel — eine präventive Strategie in Betrieben. In: Drogalkohol, 11/1987, S. 203–222.Google Scholar
  2. Slesina, W., C. von Ferber (1989): Das integrierte Belastungs-Beansprachungs-Konzept — Eine Herausforderung an die Soziologie, zur gesundheitsgerechten Arbeitsgestaltung beizutragen. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, 45/1989, S. 16–22.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1992

Authors and Affiliations

  • W. Slesina
    • 1
  • F. R. Beuels
    • 2
  • I. Lorenz
    • 2
  1. 1.Institut für Medizinische SoziologieUniversität DüsseldorfDeutschland
  2. 2.Institut für Arbeits- und SozialmedizinUniversität KölnDeutschland

Personalised recommendations