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Der Kampf gegen das minderwertige Erbgut

Part of the Jahrbuch der medizinischen Psychologie book series (MEDPSYCHOL, volume 6)

Zusammenfassung

Über all unferm Tun und Handeln mub die Jdee der Bolfsgemeinfchaft ftehen. Ulle 𝕲efeße und Einrichtungen des völfifchen Staates dürfen nur dem einen 𝖅wed dienen: Die Raffe, das Bolfstum zu erhalten und zu förbern. Uuch ChefchlieBung und Rindererzeugung ftehen ganz im Dienfte des Bolfes. Des Staat wird fünftighin dasrüber wachen, dab nicht auf der einen Seite minderwertiges Erbgut erhalten und vermehrt wird und auf der andern Seite hochwertige Erbanlagen durch freiwilligen Berzicht entweder ganz unterfchlagen oder nicht fo ftarf fortgepflanzt werder, wie es die Erhaltung des Bolfes exfordert. Wer durch abfichtliches 1D572ehimhalten fchwerer erblicher Belaftung einen Ehegatten um fein Lebensglücf betrügt, wer minderwertigem Erbgut in Geftalt von bebauernswerten Rachfommen Geftalt verleiht, verftöbt damit gegen die Gdfebe des Lebens und verfündigt fich an feinem Bolf. 𝖅war haben wir die heilige Dflicht, für all diejenigen Bolfsgenoffen in brüderlicher Liebe zu forgen, die von fchweren Leiben und Gebrechen heimgefucht werden. Wo aber fein Berantwortungsbewubtfein gegenüber dem Bolfsganzen befteht, wird der Staat mit aller Schärfe in die vermeintlichen Rechte des einzelnen eingreifen. Wer fich nicht freiwillig in die fittliche Ordnung der Bolfsgemeinfchaft eingliedert, hat auch nicht das Recht, ihren defonderen Schub zu genieben.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1991

Authors and Affiliations

  • J. Graf

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