Heilung von Längsläsionen in der Zone II des Kaninchenmeniscus: Vergleich von Spontanheilung, Nahtrefixation und Fibrinklebung nach 6 und 12 Wochen

  • K. Röddecker
  • U. Münnich
  • J. Jochims
  • M. Nagelschmidt
Conference paper
Part of the Langenbecks Archiv für Chirurgie vereinigt mit Bruns’ Beiträge für Klinische Chirurgie book series (DTGESCHIR, volume 91)

Zusammenfassung

Verletzungen im capsulären Bereich (Zone III) des Kaninchenmeniscus verheilen in der Regel problemlos, während im avasculären Teil (Zone I) nach King überhaupt keine Reparation stattfindet [1]. Die dazwischenliegende mikrovasculäre Zone II stellt auch heute noch eine Herausforderung für Therapiekonzepte zur Meniscuserhaltung dar. In klinischen Studien läßt sich der Therapieerfolg nur mit Kriterien wie Kniestabilität, Schmerzfreiheit oder Rate von Rerupturen beurteilen. Im Tierexperiment wurde überwiegend die histologische Befundung als Zielkriterium gewählt. Eine einwandfreie Beurteilung der Meniscusheilung ist aber letztlich nur durch die biomechanische Messung der Narbenstabilität zu erreichen. Das von uns entwickelte Weiterreißverfahren macht es möglich, an explantierten Meniscen in jedem beliebigen Gewebebereich Stabilitätsmessungen vorzunehmen. Mit Hilfe dieses Verfahrens wurden Therapiestudien zur Heilung von Längsläsionen in der Zone II an Kaninchen durchgeführt.

Healing of Longitudinal Lesions in Zone II of the Rabbit Meniscus: Comparison Between Spontaneous Healing, Suture and Fibrin Sealant After 6 and 12 weeks

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1991

Authors and Affiliations

  • K. Röddecker
    • 1
  • U. Münnich
    • 1
  • J. Jochims
    • 1
  • M. Nagelschmidt
    • 1
  1. 1.II. Chirurgischer LehrstuhlUniversität zu KölnDeutschland

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