Behandlung kindlicher Frakturen

  • E. H. Kuner
Conference paper

Zusammenfassung

Die operative Knochenbruchbehandlung bei Kindern löst immer noch Diskussionen aus, und zwar deshalb, weil bei unkomplizierten Frakturen durch die gekonnte Anwendung der konservativen Behandlungsmethoden — schmerzfreie Reposition, Retention und Bewegung der freien Gelenke — in einem ganz hohen Prozentsatz sehr gute und gute Ergebnisse erzielt werden können. Hinzu kommt das Faktum, daß vielfach durch Osteosynthesen kindlicher Frakturen verheerende Schäden angerichtet worden sind, weil die eigentlichen Grundlagen der Osteosynthese fehlten. Im wesentlichen wurde von „blutiger Reposition“ gesprochen, wobei die Wahl der Implantate völlig vernachlässigt wurde. Außerdem fehlten gelegentlich gediegene Kenntnisse der konservativen Behandlungsprinzipien, so daß ein operatives Vorgehen nur schwerlich gerechtfertigt werden konnte [2] (Abb. 1).

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Belser M (1988) Behandlungsergebnisse kindlicher Unterarmfrakturen. Inaug. Diss., Med. Fakultät Univ. FreiburgGoogle Scholar
  2. 2.
    Blount WP (1957) Knochenbrüche bei Kindern. Thieme, StuttgartGoogle Scholar
  3. 3.
    Hecker WCh, Daum R (1970) Grundsätzliche Indikationsfehler bei kindlichen Frakturen. Langenbecks Arch Chir 327:864CrossRefGoogle Scholar
  4. 4.
    Kuner EH (1975) Die Indikation zur Osteosynthese beim kindlichen Knochenbruch. Chirurg 46:164Google Scholar
  5. 5.
    Kuner EH, Häring M (1980) Zur transepiphysären Verschraubung des osteochondralen Eminentiaausrisses beim Kind. Hefte Unfallheilkd 83:495Google Scholar
  6. 6.
    Kuner EH, Hendrich V, Schiel E (1982) Der Oberschenkelschaftbruch im Wachstumsalter. — Operative Therapie, Indikation und Ergebnisse. Hefte Unfallheilkd 158:102Google Scholar
  7. 7.
    Oelsnitz G vd (1970) Die für das Kind typischen traumatischen Schäden des Skelettsystems. Hefte Unfallheilkd 102:68Google Scholar
  8. 8.
    Römer KH, Reppin G (1973) Zur Marknagelung kindlicher Oberschenkelschaftfrakturen. Zentralbl Chir 98:170PubMedGoogle Scholar
  9. 9.
    Saxer U (1978) Femurschaftfrakturen. In: Weber BG, Brunner Ch, Freuler F (Hrsg) Frakturenbehandlung bei Kindern und Jugendlichen. Springer, Berlin Heidelberg New YorkGoogle Scholar
  10. 10.
    Slongo T, Kehrer B (1989) Fixateur externe. 75. Jahrestagg. Schweiz. Ges. f. Unfallmed. u. Berufskrankheiten, BielGoogle Scholar
  11. 11.
    Tittel K, Tittel M, Gerhard R, Schauwecker F (1979) Zur Behandlung von Oberschenkelschaftfrakturen am wachsenden Skelett. Langenbecks Arch Chir 349:538CrossRefGoogle Scholar
  12. 12.
    Tscherne H, Suren EG (1976) Fehlstellungen, Wachstumsstörungen und Pseudarthrosen nach kindlichen Frakturen. Langenbecks Arch Chir 342:299PubMedCrossRefGoogle Scholar
  13. 13.
    Vecsei V, Trojan E, Euler-Rolle E (1978) Der Zeitpunkt der Osteosynthese von Extremitätenfrakturen beim schweren Schädel-Hirn-Trauma. Hefte Unfallheilkd 132:263PubMedGoogle Scholar
  14. 14.
    Weber BG (1966) Prophylaxe der Achsenfehlstellungen bei der Behandlung kindlicher Frakturen. Z Unfallmed Berufskr 80:95Google Scholar
  15. 15.
    Weber BG, Brunner Ch, Kägi F (1982) Oberschenkelschaftbruch im Wachstumsalter. — Konservative Behandlung — Indikation und Ergebnisse. Hefte Unfallheilkd 158:97PubMedGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag 1991

Authors and Affiliations

  • E. H. Kuner
    • 1
  1. 1.Chirurgische UniversitätsklinikAlbert-Ludwigs-Universität FreiburgFreiburgBundesrepublik Deutschland

Personalised recommendations