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Die Rechtsstellung des Arztes im Praktikum

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Zusammenfassung

Der Arzt im Praktikum (AiP) ist durch das 4. Gesetz zur Änderung der Bundesärzteordnung (BÄO) vom 14.03.1985, BGBl. IS. 555 eingeführt worden. Es gilt z.Z. die Fassung der Bekanntmachung vom 16.04.1987, BGBl. IS. 1218 in Verbindung mit Art. 45 und 76 des Gesetzes zur Strukturreform im Gesundheitswesen (Gesundheitsreformgesetz — GRG) vom 20.12.1988, BGBl. I S. 2477, 2587. Danach ist nach erfolgreichem Abschluß des Studiums durch Bestehen des 3. Abschnittes der ärztlichen Prüfung als weiterer Teil der ärztlichen Ausbildung gem. §3 Abs. 1 Nr. 5 BÄO eine Tätigkeit als AiP zu absolvieren. Der AiP erhält eine nach §4 Abs. 4 BÄO für die Tätigkeit als AiP beschränkte Erlaubnis. Sie berechtigt zur vorübergehenden Ausübung des ärztlichen Berufes unter Aufsicht eines approbierten Arztes. Im übrigen bestehen die Rechte und Pflichten eines Arztes (§10 Abs. 6 BÄO). Erst nach Abschluß der Tätigkeit als AiP wird die uneingeschränkte Approbation als Arzt erteilt, die zur Ausübung jeglicher ärztlichen Tätigkeit berechtigt (§2 Abs. 1 BÄO).

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1991

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