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Adjuvante Immuntherapie bei Patientinnen mit Ovarialkarzinom: Einfluß von Thymopentin und Isoprinosin auf Parameter der zellulären Immunität

  • O. Heine
  • H. Vahrson
  • S. Santoso
  • P. Leib
  • W. Pabst
Conference paper

Zusammenfassung

Trotz ausgedehnter Untersuchungen zur Tumorimmunologie des Ovarialkarzi-noms hat sich bisher die Einführung einer adjuvanten Immuntherapie als Ergänzung etablierter Behandlungsstrategien in der gynäkologischen Onkologie nicht durchsetzen können. Durch eine Immuntherapie soll die tumor- und therapiebedingte Resistenzminderung, wie sie als Reflexion einer wenig exakt definierten immunologischen „Imbalance“ verstanden wird, aufgehoben oder zumindest reduziert werden. Im Rahmen einer randomisierten, placebokontrollierten Einfachblindstudie wurde der Einfluß einer Immuntherapie mit Thymopentin (Timunox®, Cilag Biotech) im Vergleich zu einer Therapie mit Isoprinosin (Delimmun®, Delalande, Köln) und einer placebobehandelten Kontrollgruppe bei 18 Patientinnen mit Ovarialkarzinom (FIGO-Stadium I-III), die drei Wochen nach abgeschlossener Primärtherapie eine Einschränkung der zellulären Immunität im Sinne einer Verminderung der T-Helfer-Zellen oder ein negatives Ergebnis im Lymphozytentransformationstest erkennen ließen, untersucht. Bei 6 Patientinnen wurde die Therapie mit Thymopentin über zwei Wochen in einer Dosierung von 50 mg/d, anschließend 3×/Woehe in einer Dosierung von 50 mg über eine weitere Woche durchgeführt. Eine zweite Behandlungsgruppe von 6 Patientinnen erhielt Isoprinosin in einer Dosierung von 50 mg/kg Körper-gewicht/d in gleichen Behandlungsintervallen wie in der 1.

Copyright information

© Springer-Verlag, Berlin Heidelberg New York 1991

Authors and Affiliations

  • O. Heine
    • 1
  • H. Vahrson
    • 1
  • S. Santoso
    • 1
  • P. Leib
    • 1
  • W. Pabst
    • 1
  1. 1.Universitäts-Frauenklinik GießenDeutschland

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