Rezeptorverhalten in Leiomyomen des Uterus unter GnRH-Behandlung

  • L. Zwiorek
  • R. Hackenberg
  • U. Deichert
  • T. Gesenhues
Conference paper

Zusammenfassung

Nach Verfügbarkeit von GnRH-Analoga, insbesondere in Depot-Form eröffnen sich für eine konservative Myomtherapie neue Ansätze. In unserer Arbeitsgruppe ist ein kombiniertes Vorgehen entwickelt worden, bei dem durch 3malige Injektion eines Depot-GnRH-Präparates (Zoladex, ICI-Pharma) das Myomvolumen reduziert wird. Am 29. Tag nach der letzten GnRH-Gabe erfolgt die konservative Myomenukleation, bei der neben den Myomen auch eine Probe normalen, unveränderten Myometriums zur Rezeptorbestimmung entnommen wird. Über die Erfolge der GnRH-Therapie ist an anderer Stelle berichtet worden: Hackenberg et al. 1990, Gesenhues et al. 1989. Ziel unserer Untersuchung war es, durch Bestimmung der Steroidrezeptoren in den Gewebsproben weitere Aufschlüsse über den Wirkmechanismus der GnRH-Analoga an den Myomen zu gewinnen.

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Literatur

  1. 1.
    Gesenhues T, Hackenberg R, Deichert U, Duda V, Sturm G, Schulz K-D (1989) Neue Möglichkeiten zur differenzierten Therapie von Leiomyomen des Uterus mit dem GnRH-Agonisten Zoladex. GebFra 49:81–140Google Scholar
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    Hackenberg R, Gesenhues T, Deichert U, Duda V, Sturm G, Schulz K-D (1990) Präoperative Reduktion von Uterusmyomen durch das GnRH-Analogon Goserelin. GebFra 50:93–170Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag, Berlin Heidelberg New York 1991

Authors and Affiliations

  • L. Zwiorek
    • 1
  • R. Hackenberg
    • 1
  • U. Deichert
    • 1
  • T. Gesenhues
    • 1
  1. 1.Universitäts-Frauenklinik MarburgDeutschland

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