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Pharmakokinetik vaginal applizierten Progesterons

  • M. Neises
  • A. Wischnik
  • H. Weidinger
  • B. Zsolnai
Conference paper

Zusammenfassung

Der Einsatz von Gestagenen als therapeutische Möglichkeit bei Abortneigung, vorzeitiger Wehentätigkeit sowie Dysmenorrhoe erfolgt überwiegend in Form synthetischer Gestagene, da Progesteron bei oraler Zufuhr einen hohen first-pass-Effekt aufweist. Vorausgegangene in-vitro-Untersuchungen zeigten, daß bei Erreichen einer ausreichend hohen extrazellulären Progesteronkonzentration die myometrale Aktivität gehemmt wurde. Den o.g. Störungen hegt eine uterine Hyperkontraktilität zugrunde auf der Basis eines gestörten uterinen Eikosanoid-stoffwechsels. Die Wirkung des Progesteron basiert zum einen auf einer Hemmung der Phospholiphase, zum anderen der elektromechanischen Kopplung. Ziel der in-vitro-Untersuchungen ist — wegen der bekannt guten Resorptionseigenschaften der Vagina — die Pharmakokinetik vaginaler Progesterongaben mit der oralen Gabe zu vergleichen.

Copyright information

© Springer-Verlag, Berlin Heidelberg New York 1991

Authors and Affiliations

  • M. Neises
    • 1
  • A. Wischnik
    • 1
  • H. Weidinger
    • 1
  • B. Zsolnai
  1. 1.Frauenklinik Klinikum MannheimDeutschland

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