Indikationen für die Magnetresonanz-Tomographie in der Geburtshilfe

  • J. W. Dudenhausen
Conference paper

Zusammenfassung

Das wichtigste bildgebende Verfahren in der Geburtshilfe ist mit Sicherheit der Ultraschall. Die Magnetresonanz-Tomographie kann in Zukunft eine Ergänzung zum Ultraschall darstellen. Wie der Ultraschall, ist die Magnetresonanz-Tomographie nichtinvasiv, verwendet keine ionisierende Strahlung und hat eine hervorragende Bildqualität. Vor allem bei der Bildqualität fällt auf, daß durch Knochen kein Schatten oder Störungen hervorgerufen werden. Auch die tief im Becken gelegenen Gewebe sind problemlos mit der Magentresonanz-Tomographie darstellbar. Zu den Nachteilen der Magnetresonanz gehören neben den hohen Anschaffungs- und Betriebskosten die zur Zeit bei manchen Geräten noch langen Untersuchungszeiten und die Beeinträchtigung des Wohlbefindens der Patientinnen während der Untersuchungszeit im Geräteraum. Zur Sicherheit der Untersuchung ist zu sagen, daß nach den heutigen Erfahrungen, die naturgemäß geringer sind als bei der Ultraschalldiagnostik, keine Gefährdungen für den Feten oder die Mutter zu erwarten sind.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag, Berlin Heidelberg New York 1991

Authors and Affiliations

  • J. W. Dudenhausen
    • 1
  1. 1.Abteilung für Geburtsmedizin Universitätsklinikum Rudolf VirchowBerlinDeutschland

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