Advertisement

Die Bedeutung pathologischer dopplersonographischer Befunde bei fetalen Entwicklungsstörungen

  • Th. Schramm
  • I. Salanki
  • K.-Ph. Gloning
  • E. Brusis
Conference paper

Zusammenfassung

355 Schwangerschaften mit auffälligem Sonographiebefund wurden dopplersonographisch untersucht. Bei 60 Feten wurden pathologische Befunde erhoben: 30mal anatomisch unauffällige Einlinge, 28 davon unter der 10. Wachstumsperzentile bei Oligohydramnie, 1 Makrosomie bei maternalem Diabetes, 1 biometrisch unauffälliger Fet bei Präeklampsie. 12 Feten stammen aus Geminischwangerschaften, 18mal bestand eine Fehlbildung bzw. ein Syndrom. Feten mit pathologischen Dopplerbefunden haben eine deutlich erhöhte Mortalität. Mit zunehmender Reduktion des end-diastolischen Flusses in der A. umbilicalis steigt die intrauterine und postnatale Mortalitätsrate an: Bei noch erhaltenem end-diastolischem Fluß verstarben 12% der Feten, bei end-diastolischer Flußumkehr 60%. Die erhöhte Mortalität ist durch extreme Frühgeburtlichkeit und Untergewichtigkeit verursacht: Intrauterin verstorbene Feten wurden im Median in der 29. SSW mit einem deutlich unter der 3. Perzentile liegenden Gewicht von 480 g geboren, lebend geborene Kinder in der 32. SSW mit einem Gewicht von 1180 g (zwischen 10. und 3. Perzentile). Die Nabelarterien-pH-Werte waren mit 7,27 im Median mäßig präazidotisch.

Copyright information

© Springer-Verlag, Berlin Heidelberg New York 1991

Authors and Affiliations

  • Th. Schramm
    • 1
  • I. Salanki
    • 1
  • K.-Ph. Gloning
    • 1
  • E. Brusis
    • 1
  1. 1.I. Frauenklinik der Universität MünchenDeutschland

Personalised recommendations