Peripartale Azidose unbekannter klinischer Ätiologie — Computergestützte Morphometrie der Resorptionszotten

  • T. Beck
  • W. Weikel
  • H. Rosenthal
Conference paper

Zusammenfassung

Die Entwicklung einer fetalen Azidose unter der Geburt wird in der Regel durch eine spezielle Risikokonstellation einer Plazentainsuffizienz erwartet, durch die CTG-Veränderungen klinisch vermutet und durch Mikroblutuntersuchungen diagnostiziert. Die postpartale Analyse des Säure-Basen-Haushaltes im Nabelschnurarterienblut zeigt jedoch gelegentlich überraschende Werte einer peripartalen Azidose, welche durch die oben beschriebenen Kriterien nicht immer erfaßt werden und aus der Konstellation klinischer Parameter allein nicht erklärt werden können. Das Ziel histologisch-morphometrischer Untersuchungen ist es, der Frage nachzugehen, inwieweit morphometrisch erfaßbare Veränderungen der Zottenreifung und Differenzierung und insbesondere die Ausbildung der synzytio-vaskulären Stoffwechselmembranen — der Epithelplatten also — als morphologisches Substrat mit der Entstehung einer fetalen Azidose sub partu korreliert ist.

Literatur

  1. Beck T (1988) Funktionelle Plazentadiagnostik mit halbautomatischer Histometrie — Vergleichende klinische, histometrische und endokrinologische Untersuchungen typischer Risikoschwangerschaften. Habilitationsschrift Fachbereich Medizin Johannes Gutenberg-Universität MainzGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag, Berlin Heidelberg New York 1991

Authors and Affiliations

  • T. Beck
    • 1
  • W. Weikel
    • 1
  • H. Rosenthal
    • 1
  1. 1.Universitäts-Frauenklinik MainzDeutschland

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