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Bowenoide Vulvaveränderangen bei HTV-infizierten Patientinnen

  • L. Hartmann
  • S. Falk
  • S. Staszewski
  • H.-G. Schnürch
Conference paper

Zusammenfassung

Die Immunsuppression sowie die Infektion mit humanen Papillomviren gelten als bedeutende Kofaktoren bei der Entwicklung intraepithelialer Neoplasien des unteren Genitaltraktes. Über das gehäufte Auftreten von intraepithelialen Neoplasien der Zervix uteri bei HIV-seropositiven Patientinnen wurde in der jüngsten Zeit mehrfach und übereinstimmend berichtet [1,2]. HPV-DNA konnte nicht nur in Zervixkarzinomen, sondern auch in Vulvakarzinomen und in vulvären intraepithelialen Neoplasien wie dem Morbus Bowen und der Bowenoiden Papulosa nachgewiesen werden. Über Carcinomata in situ (CIS) der Vulva bei HIV-infizierten Patientinnen gibt es bislang wenig Berichte; in unserem Kollektiv waren diese jedoch ebenso häufig wie CIS der Zervix.

Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag, Berlin Heidelberg New York 1991

Authors and Affiliations

  • L. Hartmann
    • 1
  • S. Falk
    • 2
  • S. Staszewski
    • 3
  • H.-G. Schnürch
    • 1
  1. 1.Zentrum der Frauenheilkunde und GeburtshilfeKlinikum der J.W. Goethe-UniversitätFrankfurtDeutschland
  2. 2.Zentrum der PathologieKlinikum der J.W. Goethe-UniversitätFrankfurtDeutschland
  3. 3.Zentrum der Inneren MedizinKlinikum der J.W. Goethe-UniversitätFrankfurtDeutschland

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