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Charakterisierung von disseminierten Tumorzellen im Knochenmark beim Mammakarzinom

  • K. Pantel
  • G. Schaller
  • D. Kutter
  • G. Riethmüller
Conference paper

Zusammenfassung

Die frühe Metastasierung von Tumorzellen aus dem Primärtumor stellt ein Schlüsselereignis für die Prognose des Karzinompatienten dar. Frühere Untersuchungen haben gezeigt, daß einzelne, ins Knochenmark (KM) disseminierte Tumorzellen durch monoklonale Antikörper gegen Keratin 18 erkannt werden können (Schlimok et al. 1987). Die Spezifität dieses Ansatzes ergibt sich aus der Tatsache, daß Keratine nur in epithelialen Zellen exprimiert werden, während das Knochenmark ein mesenchymales Organ ist. Die biologische und klinische Signifikanz von K18-positiven Zellen im KM zeigt sich durch die deutlich verkürzte rezidivfreie Überlebenszeit von Karzinompatienten, bei denen solche Zellen zum Zeitpunkt der operativen Entfernung des Primärtumors gefunden wurden.

Literatur

  1. Schlimok G, Funke I, Holzmann B, Göttlinger G, Schmidt G, Häuser H, Swierkot S, Warnecke HH, Schneider B, Koprowski H, Riethmüller G (1987) Micrometastatic cancer cells in bone marrow: in vitro detection with anti-cytokeratin and in-vivo labelling with anti-17–1 A monoclonal antibodies. Proc Natl Acad Sci USA 84:8672–8676PubMedCrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag, Berlin Heidelberg New York 1991

Authors and Affiliations

  • K. Pantel
    • 1
  • G. Schaller
    • 2
  • D. Kutter
    • 1
  • G. Riethmüller
    • 1
  1. 1.Institut für ImmunologieDeutschland
  2. 2.I. Frauenklinik der Ludwig-Maximilians-Universität MünchenDeutschland

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