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Konservativ-therapeutische Maßnahmen und nichtmedikamentöse Therapie peptischer Erkrankungen

  • Hans C. Dollinger
  • Joachim Demling
  • Peter Joraschky
  • Axel Pless

Zusammenfassung

Nach operativen Eingriffen (Billroth I und II) treten Anastomosenulzera in etwa 3 bis maximal 10% der Fälle auf. Die Ursachen sind in erster Linie in einer noch ausreichenden Sekretion von säure- und pepsinhaltigem Magensaft sowie der verstäkten Einwirkung von Refluxfaktoren zu sehen. Die therapeutischen Maßnahmen entsprechen dem Vorgehen bei anderen Formen des Ulkusrezidivs. Im Hinblick auf die schnelle und sind auch nicht gesichert. Dagegen haben sich H2-Rezeptor-Antagonisten bewährt, und im Hinblick auf die hohe Rezidivneigung von über 80% innerhalb aines Jahres wird allgemein auch eine Langeitbehandlung mit diesen Substanzen empfohlen. Bei ungenügender Patienten-Compliance, Ulkuspersistenz oder auftretenden Komplikationen sind korrigierende oder ergänzende chirurgische Maßnahmen angezeigt.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1990

Authors and Affiliations

  • Hans C. Dollinger
    • 1
  • Joachim Demling
    • 2
  • Peter Joraschky
    • 2
  • Axel Pless
    • 3
  1. 1.München 22Deutschland
  2. 2.Psychiatrische Klinik mit PoliklinikErlangenDeutschland
  3. 3.Hamburg 50Deutschland

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