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Zusammenfassung

Die erste erfolgreiche Anwendung einer immunhistologischen Methode geht auf das Jahr 1942 zurück. Damals gelang Coons und Mitarbeitern der Nachweis von Pneumokokkenantigenen in Gewebeschnitten mit Hilfe spezifischer Fluoreszein-markierter Antikörper. Seitdem hat sich der Einsatzbereich der Immunhistologie in der biologischen und medizinischen Forschung dramatisch erweitert. Insbesondere in der histopathologischen Diagnostik von entzündlichen, autoimmunen und neoplastischen Erkrankungen hat sie mittlerweile einen derart gewichtigen Stellenwert erlangt, daß es gerechtfertigt erscheint, von einer Revolution in der Histopathologie zu sprechen, durch die nicht nur eine unüberschaubare Vielzahl neuer Erkenntnisse gewonnen, sondern auch die Qualität der histopathologischen Diagnostik erheblich verbessert werden konnte. So ist es zu verstehen, daß der Pathologe heutzutage zwar immer noch auf der Grundlage der konventionellen Lichtmikroskopie diagnostiziert, in vielen Fällen jedoch auf zusätzliche Informationen aus immunhistologischen Färbungen angewiesen ist, um dem Anspruch der Kliniker und der Patienten auf eine möglichst akkurate und differenzierte Diagnose gerecht werden zu können.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1991

Authors and Affiliations

  • Guido Reifenberger
    • 1
  1. 1.Institut für Neuropathologieder Heinrich-Heine-UniversitätDüsseldorfBundesrepublik Deutschland

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