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Fehlermaskierung

  • Klaus Echtle
Chapter
Part of the Studienreihe Informatik book series (STUDIENREIHE)

Zusammenfassung

Fehlertoleranz-Verfahren sind immer dann erforderlich, wenn ein fehlerhaftes Subsystem ein unzulässiges Ergebnis liefert. Um in dieser Situation das korrekte Ergebnis zu erhalten, kann entweder das Subsystem wieder in einen fehlerfreien Zustand versetzt und zur erneuten Berechnung veranlaßt werden (Fehlerbehebung), oder eine zusätzliche Instanz muß aus dem falschen Ergebnis das richtige berechnen (Fehlerkompensierung, siehe dazu die Begriffsübersicht in Bild 1.4–1). Falsche Ergebnisse lassen sich nur auf richtige abbilden, wenn sie noch genügend fehlerfreie Teilinformation enthalten. Ergebnisse müssen daher Informationsredundanz aufweisen, deren Mindestaufwand von der Fehlervorgabe festgelegt wird. Die einfachste Form der Informationsredundanz besteht darin, Ergebnisse mehrfach zu errechnen und unter diesen ein fehlerfreies Ergebnis auszuwählen. Fehlerhafte Ergebnisse werden ausgeblendet und ignoriert. Man kann sich die ein Ergebnis auswählende Fehlertoleranz-Instanz so vorstellen, als enthielte sie eine Maske, die nur fehlerfreie Ergebnisse durchläßt, weshalb dieses Verfahren zur Fehlerkompensierung als Fehlermaskierung und die Fehlertoleranz-Instanz als Maskierer bezeichnet wird.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1990

Authors and Affiliations

  • Klaus Echtle
    • 1
  1. 1.Fakultät für Informatik, Institut für Rechnerentwurf und FehlertoleranzUniversität KarlsruheKarlsruhe 1Germany

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