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Absichten, Einsichten und Aussichten

  • Klaus Echtle
Part of the Studienreihe Informatik book series (STUDIENREIHE)

Zusammenfassung

Der Benutzer eines Rechensystems fordert spezifikationsgerechtes Verhalten bezüglich aller relevanten Funktionen. Hardware- und Softwarefehler können aber Subsysteme so beeinträchtigen, daß die Gesamtfunktion ausfällt. Mit einem Fehlertoleranz-Verfahren wird daher die Absicht verfolgt, daß sich ein intern fehlerhaftes Rechensystem nach außen wie ein fehlerfreies verhält. Fehlertoleranz sollte eine rein rechnerspezifische und keine anwendungsspezifische Eigenschaft sein, so daß sich der Benutzer nicht weiter mit ihr befassen muß. Konsequenterweise wird er ein fehlertolerantes System wünschen, bei dem die Funktionen des Nutzbetriebs, die Kompatibilität mit der Systemumgebung, der Benutzungskomfort, die Antwortzeiten, der Durchsatz und die Kosten mit einem nicht fehlertoleranten System übereinstimmen. Darüber hinaus kann die Absicht, von Fehlern „abstrahieren“ zu dürfen, nicht nur auf das tatsächliche, sondern auch auf das garantierte Systemverhalten bezogen werden: Es werden Zuverlässigkeits- und Sicherheitsnachweise verlangt, die sich primär auf alle möglichen Fehler beziehen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1990

Authors and Affiliations

  • Klaus Echtle
    • 1
  1. 1.Fakultät für Informatik, Institut für Rechnerentwurf und FehlertoleranzUniversität KarlsruheKarlsruhe 1Germany

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