Funktionelle Folgen des J-Pouches bei oesophago-jejunaler Rekonstruktion (Roux-Y) nach Gastrektomie

  • G. Beese
  • G. Niebel
  • A. Thiede
Conference paper
Part of the Chirurgisches Forum book series (DTGESCHIR, volume 90)

Zusammenfassung

Über das Rekonstruktionsverfahren der Wahl nach totaler Gastrektomie besteht immer noch große Uneinigkeit. Zur Zeit ist die Roux-Y-Rekonstruktion die am häufigsten angewandte und technisch am einfachsten durchzuführende Methode (HEBERER et al 1 988). Durch den Einsatz von Klammernahtgeraten ist die Bildung eines Pouches jedoch zu einem standardisierten, ebenfalls relativ leicht durchführbaren Verfahren entwickelt worden (THIEDE et al 1985), so daß es zum Einsatz in größerem Umfang geeignet scheint. In klin. Studien wird der Pouch als zusätzliche Maßnahme in der Rekonstruktionschirurgie jedoch sehr unterschiedlich beurteilt. Tumorbedingte Komplikationen und Inhomogenität des Patientengutes erschweren einen standardisierten, kontrollierten Versuchsablauf (THIEDE et al 1989). Das Tierexperiment liefert vergleichbare Ergebnisse über Unterschiede bei der Anwendung verschiedener Rekonstruktionsverfahren. In einer vorangegangenen Arbeit wurde die Roux-Y Rekonstruktion mit der Jejunuminterposition verglichen, wobei die Interposition sich als deutlich besser herausgestellt hat (ZITTEL et al 1989). Ziel dieser Studie ist es, die Folgen des J-Pouches nach totaler Gastrektomie im Experiment unter kontrollierten Bedingungen darzustellen.

Functional Consequences of the J Pouch in Esophagojejunal Reconstruction (Roux-en-Y) after Gastrectomy

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1990

Authors and Affiliations

  • G. Beese
    • 1
  • G. Niebel
    • 2
  • A. Thiede
    • 3
  1. 1.Abt. Allgemeine ChirurgieChirurgische UniversitätsklinikKielGermany
  2. 2.Psychologisches InstitutUniversität KielGermany
  3. 3.Chirurgische KlinikFriedrich-Ebert-Krankenhaus NeumünsterGermany

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