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Grundlagen und Ziele der Erhebung von Daten bei ambulanten, stationären und nachuntersuchten psychosomatisch Kranken

  • Peter Gathmann

Zusammenfassung

Seit dem Jahre 1976 hat die psychosomatische Abteilung an der Psychiatrischen Universitätsklinik Wien im Rahmen klinischer und poliklinischer Tätigkeit die institutionellen Voraussetzungen, welche Forschungen auf dem Gebiet der psychosomatischen Erkrankungen sowie deren therapeutischer Beeinflussung in größerem Umfang ermöglichen. Im Verlaufe eines ständigen Austausches theoretischer und therapeutischer Einzelfakten tauchte immer dringender das Bedürfnis auf, wesentliche Grundfragen unserer klinischen Arbeit einer über die psychiatrisch-psychosomatische Routinedokumentation ambulanter und der stationär aufgenommenen Patienten hinausgehenden statistischen Untersuchung zugänglich zu machen. Dabei standen wir vor dem schier unlösbaren Problem einer unüberschaubaren Fülle von angesammelten Informationen, die zu einem Datenfriedhof zu werden drohte: psychopathologische, psychodynamische und psychodiagnostische Befunde, die, durchwegs unbehandelt, einer Auswertung harrten. Das Interessante an diesen Daten ist darin zu sehen, daß sie — abgesehen von ihrer Bedeutung für eine besonders behandlungsintensive Arbeit während des stationären Aufenthalts der Patienten, wobei viele neue Fakten gesammelt werden — aufgrund der oft langen Nachbetreuung faszinierende psychiatrisch-psychosomatische Längsschnittbeobachtungen ermöglichen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1990

Authors and Affiliations

  • Peter Gathmann
    • 1
  1. 1.Psychosomatische AbteilungAllgemeines KrankenhausWienDeutschland

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