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Epilog

  • Hansjakob Mattern
  • Helmut A. Zappe
Conference paper
Part of the Brücken von der Allgemeinmedizin zur Psychosomatik book series (BRÜCKEN)

Zusammenfassung

Der Leser, der den Zeilen dieses Buches bis hierher gefolgt ist, dürfte sich am Ende die Frage stellen, ob denn das Versprechen eingelöst wurde, das mit dem Titel suggeriert und im Vorwort gegeben wurde, nämlich das Philosophische mit der praktischen Medizin in Verbindung zu bringen. Allzu fern sind philosophische Höhenflüge der Welt praktischer Bodenständigkeit. Mit dem Leitthema dieser Tagung sind wir daher kein geringes Wagnis eingegangen. Bis zuletzt wußten wir ja nicht, ob sich genügend Teilnehmer finden würden, die mit uns, gleich waghalsig, diese „Brücke“ betreten würden — und: gibt sie es denn wirklich, besagte Brücke? Ein idealistisch veranlagter Zeitgenosse mag ihr Vorhandensein bejahen, ja ihre Notwendigkeit unbesehen beteuern, während der positivistisch Gesonnene vermutlich ihren Nutzen, wenn nicht gar ihre Existenz in Zweifel zieht. Der pragmatisch Denkende wiederum wird mit beiden Meinungen seine Schwierigkeiten haben und philosophischen Streitfragen eher aus dem Wege gehen.

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Literatur

  1. Schopenhauer A (1819) Die Welt als Wille und Verstellung. In: Hübscher A (Hrsg) (1949) Sämtliche Werke, Bd III. Brockhaus, Wiesbaden, S 176Google Scholar
  2. Schopenhauer A (1860) Aus dem handschriftlichen Nachlaß. In: Hübscher A (Hrsg) (1966–1975) Der handschriftliche Nachlaß, Bd IV/2. Kramer, Frankfurt am Main, S 13Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1990

Authors and Affiliations

  • Hansjakob Mattern
  • Helmut A. Zappe

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