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E. Balint-Arbeit

  • Eckehard Grünig
  • Axel Pfitzer
  • Sylvia Tomaschewski
Conference paper
Part of the Brücken von der Allgemeinmedizin zur Psychosomatik book series (BRÜCKEN)

Zusammenfassung

Es wurden 3 Patienten vorgestellt, ein 17jähriger Asthmapatient, eine 42jährige Patientin mit einem Wirbelsäulentumor und eine 18jährige Patientin mit einem Ovarialkarzinom. Es kam viel zur Sprache, wovon ich nur 5 Gedanken vorstellen möchte. Mit dem 1. hat uns Luban-Plozza begrüßt: Was glauben Sie, wieviel Arzt braucht der Patient? Der 2. steht im Mittelpunkt der Balint-Arbeit: Was ist der Patient für ein Mensch, welche Bedürfnisse hat er? 3) Die körperliche Untersuchung ist ein magisches Instrument in der Begegnung und im Verstehen von Patienten. 4) In der Balint-Arbeit kann man an das herankommen, was Luban-Plozza die Affektlogik des Patienten nennt. 5) Therapeuten und Ärzte können vom Gespräch mit anderen profitieren. Es wurden hierzu statistische Ergebnisse genannt: Nach der Besprechung eines Patienten in der Balint-Gruppe geht es dem Arzt wie dem Patienten in der Regel besser. Ärzte aus Balint-Gruppen verordnen deutlich weniger Psychopharmaka als andere. Außerdem werden sie nachts weniger häufig zu Patienten gerufen.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1990

Authors and Affiliations

  • Eckehard Grünig
  • Axel Pfitzer
  • Sylvia Tomaschewski

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