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Kann ein Schädelhirntrauma ein Akustikusneurinom auslösen? Rechtsmedizinische Überlegungen anhand eines Falles

  • C. Plangger
  • K. Twerdy
  • V. Grunert
  • H. Kostron
Conference paper
Part of the Advances in Neurosurgery book series (NEURO, volume 18)

Zusammenfassung

Der 20jährige Patient J.M. wurde mit den klinischen Zeichen eines erhöhten intrakraniellen Druckes der Universitätsklinik für Neurochirurgie Innsbruck zugewiesen. Ein Schädel-Nativröntgen, das einen Wolkenschädel, Sprengung der Schädelnähte und eine Erosion der Sella gezeigt hatte (Abb. 1 u. 2), hatte zu einer computertomographischen Abklärung und zur Entdeckung eines Neurinoms im rechten Kleinhirnbrückenwinkel geführt (Abb. 3 u. 4). Dieses verlegte den Aquaeductus Sylvii und führte so zu einem Verschlußhydrocephalus. Da der Patient 7 Jahre vorher ein Schädelhirntrauma mit Fraktur der Schädelbasis erlitten hatte, war eine rechtsseitige Facialisparese und Taubheit am rechten Ohr nicht beachtet worden. Der Patient hatte nämlich erklärt, er könne seit dem Unfall nichts mehr hören und hatte sogar auf Schadenersatz geklagt.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1990

Authors and Affiliations

  • C. Plangger
  • K. Twerdy
  • V. Grunert
  • H. Kostron
    • 1
  1. 1.Universitätsklinik für NeurochirurgieInnsbruckAustria

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