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Bergung, Transport und Erste Hilfe

  • M. Leixnering
Conference paper

Zusammenfassung

Gemessen an der Gesamtzahl der Verletzungen sind Wirbelsäulenfrakturen eher selten. Nimmt man internationale Statistiken zur Hand, beträgt die Verletzungshäufigkeit für Wirbelsäulenverletzungen beim Verkehrsunfall allgemein 2,8%. Werden Fußgänger von einem Pkw niedergestoßen, liegt die Häufigkeit für die Wirbelsäulenverletzungen bei 5%; werden Fahrrad- oder Motorradlenker von einem Pkw niedergestoßen, steigt die Zahl der Wirbelsäulenverletzungen bis auf 10% an. Von den Wirbelfrakturen sind 7% mit Querschnittslähmungen kombiniert. Aufgrund der großen Gewaltein Wirkung durch das Trauma liegen meistens vollständige Lähmungen vor. Instabile Frakturformen können jedoch primär unvollständige Lähmungen zeigen. Diese können bei unsachgemäßer Bergung in vollständige Lähmungen verwandelt werden. Daher befindet sich jeder Patient mit einer Wirbelsäulenverletzung, mit oder ohne sofortige Querschnittssymptomatik, während der Bergung und des Transports in das Krankenhaus in Gefahr, durch unsachgemäße Maßnahmen zusätzliche irreversible Schäden zu erleiden.

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Copyright information

© Springer-Verlag, Berlin Heidelberg New York 1989

Authors and Affiliations

  • M. Leixnering

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