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„Hilfe zur Selbsthilfe“ durch verhaltensorientierte Gesundheitsberatung - ein Bericht zum Modellprojekt „Gesundheitsberatung durch Ärzte“

  • Rita Maria Meye
  • Christine Brühne-Scharlau

Zusammenfassung

Bezüglich dieses Tuns kann der Arzt seine Autorität gezielt einsetzen, seine persönlicher Anstoß kann mehr bewirken als jede Kampagne der Massenmedien. Natürlich ist es aussichtslos, gesundheitsbewußtes Verhalten wie ein Medikament einfach zu verordnen. Jeder kennt die Erfahrung, daß Wissen über Gesundheitsgefahren allein wenig bewirkt, zumal gesundheitsschädliche Gewohnheiten in der Regel positiv erlebt werden. Eine Aktivierung des Patienten zu selbstgewolltem Handeln ist deshalb nur möglich, wenn er bei der Therapieentscheidung aktiv beteiligt wird. Das ist zeitaufwendig und setzt voraus, daß die Arzt-Patienten-Beziehung im Sinne einer beratenden Kooperation neu gewichtet wird.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1990

Authors and Affiliations

  • Rita Maria Meye
  • Christine Brühne-Scharlau

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