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Intensivtherapie der schweren Eklampsie

  • W. F. List
  • W. Kröll
Part of the Klinische Anästhesiologie und Intensivtherapie book series (KAI, volume 37)

Zusammenfassung

Die verbesserte Schwangerenvorsorge hat zu einer deutlichen Verminderung der Zahl der Patientinnen mit EPH-Gestose (Ödem, Proteinurie und Hypertonie) geführt. In der Statistik der Totgeburten ist die EPH-Gestose jedoch mit 17 % an erster Stelle der Todesursachen. Der Übergang von der EPH-Gestose zur Eklampsie ist ein fließender. Während bei Patienten mit EPH-Gestose eine Therapie angestrebt werden soll, die auf eine glückliche Beendigung der Schwangerschaft für Mutter und Kind hinzielt, hat bei der Eklampsie die Gesundheit der Mutter Vorrang. Die Therapie der EPH-Gestose mit schonender Blutdrucksenkung und Krampfprophylaxe hat die Aufgabe, die Schwangerschaft zumindest kurzzeitig zu verlängern, um eine entsprechende Reifung der Neugeborenen zu ermöglichen. Die Eklampsie ist manchmal die Folge einer sich über längere Zeit entwickelnden EPH-Gestose während der Schwangerschaft, manchmal werden Symptome einer schweren Eklampsie erst beim Auftreten der ersten Krämpfe vor, während oder unmittelbar nach der Geburt sichtbar. Das Krankheitsbild der Eklampsie hat wegen seiner lebensbedrohlichen Komplikationen zu einer engen Zusammenarbeit zwischen Geburtshelfer und dem Intensivmediziner geführt.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1989

Authors and Affiliations

  • W. F. List
  • W. Kröll

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