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Datenbankgestützte geburtshilfliche Medikamentenberatung der Universitäts-Frauenklinik Mainz

  • K. Friese
  • S. Querbach
Conference paper

Zusammenfassung

Jeder Arzt muß immer wieder Schwangere medikamentös therapieren und beraten, wenn sie ohne Wissen um ihre Gravidität Medikamente eingenommen haben. Informationen hierfür sind nur bedingt vorhanden und die jeweiligen Arzneimittelhersteller können meist nur unzureichend weiterhelfen. Dabei ist zu bedenken, daß ein kleiner Teil der ca. 88 000 Interruptiones pro Jahr in der BDR aus Angst vor einer teratogenen Wirkung eines in Unwissenheit um die bestehende Gravidität eingenommenen Medikamentes vorgenommen wird. Um anhand der aktuellen Literatur beraten zu können, wurde deshalb im Jahre 1987 ein eigenes datengestütztes Beratungsprogramm für Kliniken und Ärzte zur Medikamenteneinnahme in Schwangerschaft und Stillzeit eingerichtet. Dabei wurde darauf geachtet, daß der Zugriff nicht nur zu Übersichtsarbeiten, sondern auch zu Einzelfallberichten bestand. Des weiteren sollten relevante Daten der zu beratenden Patientinnen gespeichert und nach Beendigung der Schwangerschaft einem gesonderten Datenpool zur Auswahl zugeführt werden.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1989

Authors and Affiliations

  • K. Friese
    • 1
  • S. Querbach
    • 1
  1. 1.Universitäts-Frauenklinik MainzDeutschland

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