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Zusätzliche Bestimmung des 17-Hydroxy-Progesteron zur Festlegung des optimalen Ovulationszeitpunktes

  • R. Campo
  • E. Heywinkel
  • W. Distler
Conference paper

Zusammenfassung

Im normalen menstruellen Zyklus steigt das 17-Hydroxy-Progesteron signifikant einen Tag vor Erreichen des LH-Peaks an. Dieser Anstieg verläuft parallel mit dem Erreichen des E2 Maximums. So erscheint uns die Frage berechtigt, ob die tägliche Bestimmung des 17-Hydroxy-Progesteron eine klinische Bedeutung in der Überwachung von Stimulationszyklen hat. Zur Beantwortung dieser Frage haben wir an der Universitäts-Frauenklinik Düsseldorf bei 47 aufeinanderfolgenden In-vitro-Fertilisationsversuchen retrospektiv LH, Progesteron und 17-Hydroxy-Progesteron bestimmt. Alle Patientinnen sind nach einem einheitlichen Schema mit Clomifen-Zitrat/HMG/HCG stimuliert worden. Blutentnahmen wurden täglich zwischen 8.00 und 9.00 Uhr morgens ab dem 1. Tag der HMG-Gabe durchgeführt. Als Sterilitätsursache handelte es sich in der Mehrzahl der Patientinnen um operativ nicht korrigierbare Eileiter Störungen. Retrospektiv kann man in diesem Patienten-Kollektiv drei Reaktionsgruppen unterscheiden. Die erste Gruppe ist gekennzeichnet durch einen normalen Östradiol-Anstieg mit basalen LH- und Progesteron-Werten bis zur Ovulationsauslösung. Eine Ovulationsinduktion wurde mit 10000 I.E. HCG vorgenommen, bei Östradiolwerten von 250–500 pg/ml pro Follikel mit einem Durchmesser ab 1,2 cm. Die zweite Gruppe unterscheidet sich durch einen signifikanten LH-Anstieg am Tag der Ovulationsauslösung.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1989

Authors and Affiliations

  • R. Campo
    • 1
  • E. Heywinkel
    • 1
  • W. Distler
    • 1
  1. 1.Universitäts-FrauenklinikDüsseldorfDeutschland

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