Sekretproteinmuster und Implantationsbereitschaft des Endometriums

  • K. Beier-Hellwig
  • K. Sterzik
  • B. Bonn
  • H. M. Beier
Conference paper

Zusammenfassung

In der Sterilitätssprechstunde gelingt es mit zunehmender Präzision, durch hormonelle Substitution und pharmakologische Beeinflussung die Steuerung des hypophysär-ovariellen Zyklus zu übernehmen und damit eine befriedigende Follikelreifung und Gelbkörperbildung zu erreichen. Das Endometrium als Zielorgan für die Etablierung der Gravidität ordnet sich in vielen Fällen einer solch kontrolliert endokrinen Zyklussteuerung nicht unter, aber auch im unbehandelten, normal regulierten Zyklus mit ausreichenden Progesteronwerten schwankt die Qualität des Endometriums nachweislich. Die endometriale Reaktion in ei¬nem individuellen Zyklus in der Sterilitätstherapie bleibt im Routine-Monitoring unklar. Einen gewissen Anhalt gibt die sonographische Betrachtung. Eine differenzierte und umfassende Beurteilung bietet bisher aber nur die histologische Begutachtung der Endometriumbiopsie, nur wird diese der Patientin nicht ohne weiteres und wiederholt zugemutet. Wir möchten daher vorschlagen, einen neuen, empfindlichen Parameter für die endometriale Transformationsleistung in Diagnostik und Monitoring einzuführen, nämlich die Proteinmusteranalyse des Uterussekretes (USE).

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1989

Authors and Affiliations

  • K. Beier-Hellwig
    • 1
  • K. Sterzik
    • 1
  • B. Bonn
    • 1
  • H. M. Beier
    • 1
  1. 1.Anatomie und ReproduktionsbiologieRWTH Aachen, und Universitätsfrauenklinik UlmDeutschland

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