Advertisement

Onkogenorganisation und -expression beim Mammakarzinom am Beispiel des Protoonkogens c-erb B2

  • K. Friedrichs
  • W. Jonat
  • J. Meybohm
  • S. Singh
Conference paper

Zusammenfassung

Mit etwa 20000 Neuerkrankungen pro Jahr bleibt das Mammakarzinom nicht nur in der Bundesrepublik die häufigste Neoplasie der Frau. Prognosefaktoren wie axillärer Nodalstatus, Primärtumorgröße und Rezeptorstatus sind anerkannte Parameter, jedoch nicht immer befriedigend. In diesem Kontext kommt — wie beispielsweise die Arbeitsgruppe um Slamon zeigen konnte — dem Protoonkogen c-erb B2 (HER), neu als Vertreter der Tyrosinkinase-spezifischen Onkogene eine zunehmende Bedeutung zu. Seit Herbst 1987 wird in der Universitäts- Frauenklinik Hamburg in Fällen nicht-brusterhaltenden Vorgehens beim Mammakarzinom Tumorgewebe sofort in flüssigen Stickstoff eingebracht sowie Nativblut der entsprechenden Patienten asserviert. Aus dem genannten Material erfolgt dann die DNA-Isolierung im SDS/Proteinase-K-Verdau. Die so gewonnene DNA wird unter Einsatz spezifischer Ristriktionsendonukleasen der Southern-Blot-Analyse zugeführt und semiquantitativ ausgewertet. Die ersten Zwischenergebnisse — basierend auf 25 Fällen — sollen vorgestellt und mit etablierten Prognoseparametern korreliert werden:

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Slamon DJ et al. (1987) Science 235: 177–182PubMedCrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1989

Authors and Affiliations

  • K. Friedrichs
    • 1
  • W. Jonat
    • 1
  • J. Meybohm
    • 1
  • S. Singh
    • 1
  1. 1.Universitäts-Frauenklinik Hamburg-Eppendorf und Institut für HumangenetikUniversität HamburgDeutschland

Personalised recommendations