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Einleitung bei Timing-Störungen zwischen Mutter und Kind. Zeitgeber muß das Kind sein

  • H. G. Mutke
Conference paper

Zusammenfassung

Bei etwa 10 bis 20% der Geburten kommt es zu einer Timing-Störung zwischen den beiden biologischen Systemen Kind und Mutter. Einerseits kann das Kind seine Entwicklung bis zur optimalen Geburtsreife schneller oder langsamer absolvieren, andererseits kann unabhängig davon auch die Tragzeit bei der Mutter erheblichen Schwankungen unterliegen. Solche Timing-Störungen führen oft als Übertragungen zu geburtsunnötigen Übergewichten, die zu schweren Hirnschäden beim Kind führen können, oft auch mit lebenslangen Folgen, und oft auch unnötig lange und schwere Geburten verursachen. Eine „natürliche“, komplikationslose Geburt wird immer nur dann möglich sein, wenn vier biologische Systeme synchron zusammenarbeiten:
  1. 1.

    Der Schwangerschaftsverlauf der Mutter, der, bis zum Eintreten der Spontan-wehen individuell bedingt, länger oder kürzer sein kann.

     
  2. 2.

    Die Entwicklung des Kindes bis zur optimalen Geburtsreife, die etwa in einem Zeitraum von 10–14 Tagen um den errechneten Zeitpunkt herum anzusetzen ist, innerhalb dem Unter- oder Überschreiten der Reife und des Gewichtes wohl unerheblich sind.

     

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1989

Authors and Affiliations

  • H. G. Mutke
    • 1
  1. 1.PraxisMünchenDeutschland

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