Psychosomatische Grundversorgung — Indikation und Methode

  • G. Bergmann
Conference paper
Part of the Brücken von der Psychosomatik zur Allgemeinmedizin book series (BRÜCKEN)

Zusammenfassung

Seit Einführung des einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM) im Herbst 1987 gibt es den Begriff der psychosomatischen Grundversorgung. In diesem Band wird durch Mattern (s. S. 3) und Stucke (s. S. 169) auf die Ausgangspunkte und Entwicklungen dieser Begrifflichkeit hingewiesen. Die psychosomatische Grundversorgung ist damit Teil des Abrechnungssystems zwischen niedergelassenen Ärzten, Kassenärztlicher Vereinigung und den Krankenkassen geworden. Die Besonderheit dabei ist, daß mit der Einführung dieses Begriffes nicht nur formale Aspekte der Abrechnung geklärt werden sollten, sondern gleichzeitig auch eine inhaltliche Diskussion darüber angeregt wurde, was psychosomatische Grundversorgung sein kann. Die endgültigen Ausführungsbestimmungen zum Erwerb und zur Durchführung der psychosomatischen Grundversorgung liegen noch nicht vor bzw. sind abhängig von Ländern bzw. Ärztekammern. Der kürzlich dazu erschienene Kommentar von Faber u. Haarstrick (1989) ist am Ende dieses Bandes (s. S. 197) abgedruckt. Die entsprechenden Formulierungen im Rahmen des EBM und der Richtlinien für Psychotherapie sind im Anhang (s. S. 179) aufgeführt.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1989

Authors and Affiliations

  • G. Bergmann

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