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Hormonproduzierende Ovarialtumoren

  • Michael Krieg
  • H. G. Bohnet
  • H. J. Breustedt
  • F. Leidenberger
  • H. Schatz
  • R. P. Willig

Zusammenfassung

Nur ca. 5% aller Ovarialtumoren bilden Hormone. Die Tumoren können gutoder bösartig sein. Nur das seltene HCG-produzierende Chorionepitheliom ist immer maligne. Der östrogenbildende Granulosazelltumor ist bei weitem am häufigsten, gefolgt vom selteneren östrogenproduzierenden Thekazelltumor. Beide Tumoren kommen ganz überwiegend im höheren Alter vor. Die seltenen Hypernephroidtumoren sowie die sehr seltenen Arrhenoblastome, Gonadoblastome und Hiluszelltumoren bilden Androgene, das sehr seltene Gynandroblastom Östrogene und Androgene. Die Altersprädilektion der androgenproduzierenden Tumoren liegt zwischen dem 15. und 35. Lebensjahr.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1989

Authors and Affiliations

  • Michael Krieg
    • 1
  • H. G. Bohnet
    • 2
  • H. J. Breustedt
    • 3
  • F. Leidenberger
    • 2
  • H. Schatz
    • 4
  • R. P. Willig
    • 5
  1. 1.Laboratoriumsmedizin, Institut für Klinische Chemie und LaboratoriumsmedizinBerufsgenossenschaftliche Krankenanstalten Bergmannsheil — Universitätsklinik der Ruhr-UniversitätBochum 1Deutschland
  2. 2.FrauenheilkundeInstitut für Hormon- und FortpflanzungsforschungHamburg 50Deutschland
  3. 3.Innere Medizin und EndokrinologiePraxisgemeinschaft für klinische Endokrinologie und ReproduktionsmedizinHamburg 50Deutschland
  4. 4.Innere Medizin und Endokrinologie, Medizinische Klinik und PoliklinikBerufsgenossenschaftliche Krankenanstalten Bergmannsheil — Universitätsklinik der Ruhr-UniversitatBochum 1Deutschland
  5. 5.KinderheilkundeUniversitäts-KinderklinikHamburg 20Deutschland

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