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Primärer Hypogonadismus

  • Michael Krieg
  • H. G. Bohnet
  • H. J. Breustedt
  • F. Leidenberger
  • H. Schatz
  • R. P. Willig

Zusammenfassung

Beim primäen Hypogonadismus liegt eine Einschräkung der endokrinen und/oder generativen Hodenfunktion vor, deren Ursache im Hoden selbst liegt und in deren Gefolge es zu einem Testosteron- und/oder Inhibin-Mangel kommt. Hierdurch fehlt dem Regelkreis Hypothalamus-HVL-Hoden die negative Rükkoppelung, so daß erhöte LH- und/oder FSH-Werte vorliegen. Man nennt den primäen Hypogonadismus deshalb auch hypergonadotropen Hypogonadismus und grenzt ihn gegen die hypogonadotrope, d. h. sekundäe bzw. tertiäre Form ab, bei der die Hodenfunktionsstöung Folge einer verminderten Gonadotropinsekretion ist (Tabelle 20).

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1989

Authors and Affiliations

  • Michael Krieg
    • 1
  • H. G. Bohnet
    • 2
  • H. J. Breustedt
    • 3
  • F. Leidenberger
    • 2
  • H. Schatz
    • 4
  • R. P. Willig
    • 5
  1. 1.Laboratoriumsmedizin, Institut für Klinische Chemie und LaboratoriumsmedizinBerufsgenossenschaftliche Krankenanstalten Bergmannsheil — Universitätsklinik der Ruhr-UniversitätBochum 1Deutschland
  2. 2.FrauenheilkundeInstitut für Hormon- und FortpflanzungsforschungHamburg 50Deutschland
  3. 3.Innere Medizin und EndokrinologiePraxisgemeinschaft für klinische Endokrinologie und ReproduktionsmedizinHamburg 50Deutschland
  4. 4.Innere Medizin und Endokrinologie, Medizinische Klinik und PoliklinikBerufsgenossenschaftliche Krankenanstalten Bergmannsheil — Universitätsklinik der Ruhr-UniversitatBochum 1Deutschland
  5. 5.KinderheilkundeUniversitäts-KinderklinikHamburg 20Deutschland

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