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Toxisch bedingte Myopathien

  • J. M. Schröder
  • H. C. Hopf
  • G. Wagner
  • F. Amelung

Zusammenfassung

Sammelbezeichnung für Arzneimittel-bedingte Myopathien mit vornehmlich subakuter und akuter Verlaufsform, wobei es bis zur Rhabdomyolyse kommen kann. Besserung oder vollständige Rückbildung nach Absetzen der Medikation. Der zeitliche Zusammenhang (24 Stunden bis zu Monaten) und die Dosisabhängigkeit sind unterschiedlich. Klinisch finden sich sowohl schmerzhafte als auch schmerzlose Verlaufsformen, sowie Übergänge zu Myalgien, Muskelkrampf-Syndromen bzw. chronisch-atrophierenden Verlaufsformen. Lokalisation vorwiegend proximal an der Stammuskulatur; besonders beim akuten Syndrom kann es zu generalisierten Formen mit häufig kardialer Beteiligung kommen. Reflexe meist auslösbar. Klinisch findet sich ein Anstieg der Kreatinkinase, je nach Schwere und Akuität von grenzwertigen 100 E bis zu Extremwerten von 60000 E. Akute und schwere Verlaufsformen zeigen häufig Myoglobinurie, eventuell Nierenversagen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1989

Authors and Affiliations

  • J. M. Schröder
    • 1
  • H. C. Hopf
    • 2
  • G. Wagner
    • 3
  • F. Amelung
    • 4
  1. 1.Institut für Neuropathologie der Medizinischen Fakultät an der Rheinisch-WestfälischenTechnischen HochschuleAachenGermany
  2. 2.Klinik und Poliklinik für NeurologieKlinikum der Johannes-Gutenberg-UniversitätMainzGermany
  3. 3.Institut für Epidemiologie und BiometrieDeutsches KrebsforschungszentrumHeidelbergGermany
  4. 4.Inst. für Experimentelle Pathologie Abteilung Zentrale Histodiagnostik und DokumentationDeutsches KrebsforschungszentrumHeidelbergGermany

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