Advertisement

Factor AF2: „Die vierte Säule in der Tumortherapie“ — Analyse aus der Sicht der internistischen Onkologie

  • A. Kast
  • S. P. Hauser
Conference paper

Zusammenfassung

Mit den in Abb. 1 gezeigten Aussagen wirbt die Biosyn Arzneimittel GmbH für den „FACTOR AF2 in Klinik und Krebsnachsorge“ [2]. Das Präparat FACTOR AF2 ist ein Organextrakt aus Milz und Leber neugeborener Schafe. Bis in die 80er Jahre wurde es in der Bundesrepublik Deutschland von der Firma Permikutan vertrieben. 1984 hat die neugegründete Firma Biosyn Arzneimittel GmbH in Stuttgart das Produkt übernommen und es in einer aufwendigen Werbekampagne neu lanciert. Die Kampagne konzentriert sich auf die supportive Indikation. Nur diese ist bisher mit dem von der Firma Biosyn hergestellten Präparat klinisch untersucht worden. Im vorliegenden Artikel werden die in Abb. 1 zitierten „Studien und Publikationen“ zusammengefaßt und analysiert. Auf vorklinische Untersuchungen wird nicht eingegangen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Brunner KW et al. (1988) Das loko-regionale Rezidiv nach operiertem Mammakarzinom: prognostische Faktoren und therapeutische Konsequenzen. Schweiz Med Wochenschr 118:1976–1981PubMedGoogle Scholar
  2. 2.
    Biosyn Arzneimittel GmbH (ohne Jahr) Mehr Lebensqualität für ihre Tumorpatienten. FACTOR AF2. Die vierte Säule in der Tumortherapie. Werbe-BroschüreGoogle Scholar
  3. 3.
    Fey MF, Brunner KW, Sonntag RW (1981) Prognostic factors in metastatic breast cancer. Cancer Clin Trials 4:237–247PubMedGoogle Scholar
  4. 4.
    Goldhirsch A, Gelber R, Castiglione M (1988) Relapse of breast cancer after adjuvant treatment in premenopausal and perimenopausal women: Patterns and prognoses. J Clin Oncol 6:89–97PubMedGoogle Scholar
  5. 5.
    Kast A, Hauser SP (Studiengruppe über Methoden mit unbewiesener Wirkung in der Onkologie) (1988) FACTOR AF2 — Die vierte Säule in der Tumortherapie. Dokumentation Nr. 22, Schweizerische Krebsliga, BernGoogle Scholar
  6. 6.
    Lakenberg G (1987) Stärkung der Immunabwehr bei metastasierendem Mamma-und Ovarialkarzinom während der zytostatischen Chemotherapie. Dtsch Z Onkol 19:2–5Google Scholar
  7. 7.
    Lange OF (1987) Supportive Therapie mit xenogenen Peptiden bei Patienten mit metastasiertem Mammakarzinom unter aggressiver Chemotherapie (modifiziertes AC-Schema): eine prospektive, randomisierte Doppelblindstudie. Onkologie 10:40–43PubMedCrossRefGoogle Scholar
  8. 8.
    Lange OF (1987) Supportive therapy with xenogenic peptides in patients with metastatic breast carcinoma on aggressive Chemotherapie (Modified AC Regimen). In: Klippel KF (eds) Present status of non-toxic concepts in cancer. Karger, Basel, S 144–158Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1990

Authors and Affiliations

  • A. Kast
    • 1
  • S. P. Hauser
    • 2
  1. 1.Institut für Medizinische OnkologieInselspitalBernSwitzerland
  2. 2.Schweizerische KrebsligaBernSwitzerland

Personalised recommendations