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Zusammenfassung

  • Ulrich Rosin
Part of the Die Balint-Gruppe in Klinik und Praxis book series (BALINT-GRUPPE, volume 3)

Zusammenfassung

Ausgangspunkt für diese Arbeit war die Einführung der Balint-Gruppen in das Curriculum zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Psychotherapie“(Empfehlung der Bundesärztekammer für die Weiterbildung 1979). Bei Balints Seminaren handelte es sich ursprünglich um eine Methode, die als eine Fortbildung zum Erlernen der patientenzentrierten Medizin für niedergelassene Allgemeinärzte entwickelt worden ist; diese Gruppen trafen sich regelmäßig einmal pro Woche, etwa 3 Jahre lang, also zu ungefähr 140 doppelstündigen Sitzungen. Die von den Ärztekammern zur Weiterbildung ermächtigten Psychotherapeuten standen nun vor der Aufgabe, Balint-Gruppen mit (mindestens) 35 doppelstündigen Sitzungen im Rahmen des psychotherapeutischen Weiterbildungscurriculums durchzuführen. In Deutschland hatten sich zu diesem Zeitpunkt unterschiedliche Trends und Gruppierungen bei den Leitern von Balint-Gruppen eingestellt: Einige prominente Psychoanalytiker, die bei Balint persönlich seine Gruppenmethode erlernt hatten, grenzten sich von einer anwachsenden Balint-„Bewegung“ab und sprachen sich gegen die Curriculum-Balint-Gruppen aus.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1989

Authors and Affiliations

  • Ulrich Rosin
    • 1
  1. 1.Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik der Universität DüsseldorfDüsseldorf 12Germany

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