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Fibrinkleber- Verschluß einer ösophagotrachealen Fistel nach Perforation eines Ulcus oesophagi

  • B. Kohler
  • J. F. Riemann
Conference paper

Zusammenfassung

Im Rahmen der diagnostischen Ösophagogastroduodenoskopie können in bis zu 5% Magenschleimhautinseln im oberen Ösophagus gefunden werden [6]. Diese Anomalie, die sich endoskopisch deutlich durch ihre charakteristische rötliche Farbe vom blassen Ösophagusepithel unterscheidet, kann singulär oder multipel in einer Höhe zwischen 15–20 cm ab oberer Zahnreihe diagnostiziert werden. Die Größe dieser Heterotopie variiert zwischen wenigen Millimetern und 3–4 cm, zum Teil ist die gesamte Zirkumferenz ausgekleidet [3]. Grundsätzlich kann heterotope Magenschleimhaut im gesamten Gastrointestinaltrakt vorkommen. Der Endoskopiker sichert sie anhand der Biopsie, beispielsweise im Bulbus duodeni oder extrem selten auch im kolorektalen Bereich [4]. Die bekannteste Komplikation ist das blutende oder perforierte Meckel’sche Divertikel.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1988

Authors and Affiliations

  • B. Kohler
  • J. F. Riemann

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