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Einführung: Ausgangssituation der Psychosomatik und Entwicklungen in 40 Jahren

  • W. Bräutigam
Chapter

Zusammenfassung

Anstoß zu dem Unternehmen, die Kooperation zwischen der somatischen und psychosomatischen Medizin zum Thema einer wissenschaftlichen Tagung zu machen, gab eine Zusammenarbeit, die sich über viele Jahre mit der Hautklinik unserer Universität entwickelt hatte. Der Konsiliardienst war getragen von der Robert-BoschStiftung im Rahmen eines Förderungsschwerpunktes, der der Verbesserung der Struktur des Gesundheitswesens und seiner Ökonomie gewidmet ist. Wir werden von somatischer Seite durch Herrn Petzoldt und aus psychosomatischer Sicht durch Frau Becker darüber ausführlich hören. Von mir ist jetzt hier darüber nur folgendes zu sagen: Als die Drittmittel für die Konsiliarstelle ausgelaufen waren, es zum Schwüre kam und sich die Frage stellte, wer diesen Konsildienst finanziell weiter tragen soll, kamen die Klinikleitungen bei einer Besprechung zur Feststellung: Wir hatten bei dem Konsildienst beide viel profitiert, fanden ihn für die Patienten sehr nützlich, für das Pflegepersonal und für die Ärzte oft eine Erleichterung, nicht selten vielleicht auch eine Komplikation. Er erwies sich aber für eine Universitätsklinik im Hinblick auf ihre vielfältigen Aufgaben in Forschung, Lehre und Krankenversorgung als nicht so wichtig, weder für die Hautklinik, noch für die Psychosomatik, daß aus dem eigenen knappen Stellenetat auf die Dauer eine ganze Stelle dafür freigemacht werden konnte.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1988

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  • W. Bräutigam

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