Gruppenarbeit im Umfeld von Dialyse und Transplantation — Zielgruppe „Patienten“ oder „Personal“?

  • F. Muthny
Conference paper

Zusammenfassung

Die Behandlung des chronischen Nierenversagens kann gleichermaßen paradigmatisch für die Möglichkeiten der Lebensverlängerung durch die moderne apparative Medizin als auch unter dem Gesichtspunkt der erst mit dem Ende der vitalen Gefährdung deutlich werdenden psychosozialen Probleme gesehen werden. Während vor 3 Jahrzehnten chronisch niereninsuffiziente Patienten in kurzer Zeit einem oft qualvollen Tod in der Urämie entgegensahen, sind heute im statistischen Mittel die Überlebenswahrscheinlichkeiten besser als selbst bei prognostisch günstig eingeschätzten Malignomen (s. auch Kapp 1982). Ein breites Spektrum von Behandlungsverfahren steht zur Verfügung: in der Bundesrepublik vorzugsweise die Hämodialyse (fast 90 % der 17000 in der BRD behandelten Patienten werden damit versorgt), die Nierentransplantation, die vorzugsweise in Form der Totnierentransplantation durchgeführt und weitgehend übereinstimmend als die Methode der Wahl bezeichnet wird, und schließlich die Peritonealdialyse, bei der das Bauchfell als Dialysemembran verwendet wird (s. Überblick bei Franz 1981; Balck et al. 1985 a).

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1988

Authors and Affiliations

  • F. Muthny

There are no affiliations available

Personalised recommendations