Zur operativen Behandlung der ausgedehnten Hidradenitis suppurativa

  • B. Charwat-Pessler
  • P. Mischer
Conference paper
Part of the Fortschritte der operativen Dermatologie book series (OP.DERMATOLOGIE, volume 4)

Zusammenfassung

Die Hidradenitis suppurativa im Axillar- und Perigenitalbereich ist eine chronisch entzündliche Erkrankung, deren Ursache letztendlich noch unklar ist.

Durch medikamentöse Therapie ist eine dauerhafte Besserung oder Heilung derzeit nicht zu erzielen. Eine Möglichkeit bietet die operative Behandlung, wobei das Ziel sein muß, das gesamte entzündliche Areal zu entfernen.

Nur bei sehr lokalisierten Erkrankungen kann nach Exzision des Erkrankungsgebietes ein primärer Wundverschluß erfolgen.

Bei ausgedehnten Erkrankungen ist eine Entfernung des gesamten entzündlichen Areals deutlich im Gesunden erforderlich, damit es nicht zu Rezidiven kommt. Die Defektdeckung kann dann meist nur durch Spalthautlappen, am besten nach Wundgrundkonditionierung, erfolgen.

Durch operative Maßnahmen können Patienten von diesem Jahre bis jahrzehntelang bestehenden Leiden befreit werden. Die erzielbaren Resultate können sowohl in kosmetischer als auch in funktioneller Hinsicht als befriedigend angesehen werden.

Es wird über einen 64jährigen Patienten berichtet, bei dem es seit 1956 zunehmend zur Bildung entzündlicher Knoten im Axillar- sowie Inguinal-, Glutäal- und Skrotalbereich gekommen war. Die Therapie erfolgte durch ausgedehnte Exzision der entzündlichen Areale und anschließende Defektdeckung mit Spalthautlappen nach Wundgrundkonditionierung.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1988

Authors and Affiliations

  • B. Charwat-Pessler
  • P. Mischer

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